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Kontrolle oder Hingabe. Wo übst Du Kontrolle aus? Wie wäre es, mal loszulassen?

Loslassen und Kontrolle abgeben können geübt werden. Hier eine Übung, die sich leicht im Alltag integrieren lässt:

Zur Vorbereitung nimm Dir eine Viertelstunde Zeit, sowie ein Blatt Papier und einen Stift zur Hand.

Schritt 1: Überlege Dir:

  • Wo im Alltag übe ich Kontrolle aus?
  • In welchen Situationen kann ich nicht loslassen?
  • Was nutzt mir die Kontrolle?
  • Was würde passieren, wenn ich die Kontrolle abgebe?

Dir werden sicher einige Situationen aus dem Alltag einfallen, mache Dir Gedanken dazu und schreibe sie auf.

Schritt 2: Fange mit einer Situation an und gebe Kontrolle ab

Suche Dir ein Beispiel aus und mache es mal anders als sonst: höre auf, Kontrolle auszuüben. Gib Dich der Situation hin. Nimm vielleicht als erstes eine eher einfache Situation. Nimm wahr, wie Du Dich anschließend fühlst. Bist Du zufrieden? Stolz? Überrascht? Freust Du Dich? Wenn Du möchtest, kannst Du Dir das nächste Mal eine schwierigere Aufgabe vornehmen.

3 Dinge finde ich, sind dabei wichtig:

  1. Du darfst Dich dabei wohlfühlen. Es darf gerne ein bißchen herausfordernd sein, aber nicht überfordernd. Nimm es spielerisch und sei kreativ.
  2. Achte Deine Grenzen, überfordere Dich nicht und vor allem, bewerte Dich nicht. Du bist richtig, so wie Du bist.
  3. Falls Du in einer Situation angespannt bist oder in Angst gerätst, richte Deine Aufmerksamkeit auf Deinen Atem. Atme tief durch die Nase ein und voll durch den Mund wieder aus. Tue das ganz bewusst: durch die Nase einatmen und durch den geöffneten Mund ausatmen. Und mit jedem ausatmen lässt Du etwas von der Anspannung und Angst los. Wiederhole das so lange, bis Du Dich wieder sicher und beruhigt fühlst.

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